Nutzungs- und Flächenreduzierung Spreepark !

Eine hohe Zahl von Nutzungen und Veranstaltungen im Spreepark – insbesondere im ehem. Werkstattbereich – wird das Landschaftsschutzgebiet Plänterwald durch die notwendigen Verkehre wie z.B. Anlieferung und andere Emissionen stark belasten. Allein in der Werkhalle sollen Veranstaltungen für bis zu 2.500 Besucher stattfinden. (Infos von Grün-Berlin hier)


Trotz der geplanten Verkleinerung der Umzäunung wird die Trennung des Plänterwaldes von der Spree beibehalten. Der umzäunte Bereich soll deshalb auf den Kernbereich beschränkt werden und am Englischen Dorf enden. Ein Spreezugang vom Dammweg ist dann auch ohne Brückenbauwerk gegeben. Der Werkstattbereich im Süden war nie ein Publikumsbereich und enthält keine schützenswerten „Reliquien“. Die lange Werkhalle wird wegen ihrer Barrierewirkung beseitigt, die Fläche renaturiert. Die kleineren Werkstattgebäude sind Waldprojekte mit Spreezugang und Bootsanleger. Am westlichen Eingang gibt es einen Bereich „Spreepark für alle“, ohne Umzäunung mit Naturspiel- und Sportflächen.

Es wäre wünschenswert im Kernbereich auf Eintritt zu verzichten und dafür mehr Zugänge als geplant herzustellen (Zugangsregelung Tempelhofer Feld).
Der kleine Plänterwald ist ein Juwel in der dicht besiedelten Umgebung und sollte so wenig wie möglich in seiner ökologischen Erholungsfunktion belastet werden. Durch die sinnvolle Verkleinerung der Nutzflächen und Renaturierung der Werkstattflächen ist eine nachhaltige Entwicklung möglich.
Die Flächenstudie als PDF HIER

Rodungen im Plänterwald?

Rund um den Spreepark sind viele Bäume grün markiert. Westlich der Werkhalle und dem Eierhäuschen bis zur Kiehnwerderallee ist es ein ganzes Waldstück, das möglicherweise gefällt werden soll. Ähnlich sieht es mit dem Waldstück am am geplanten Eingang West Bulgarische Straße aus.

Es sind die bekannten gelb-grünen Punkte und Doppelpunkte bei großen Bäumen sowie rote Markierungen bei jungen Bäumen. Neu ist, dass ein ganzes Waldstück betroffen ist. Viele Spaziergänger wundern sich. Die zuständigen Behörden wissen nichts von geplanten Baumfällungen und wer die vielen Bäume markiert hat. Andere sagen, es fänden Vermessungsarbeiten statt.

Sollen hier vollendete Tatsachen geschaffen werden? Freie Sicht auf das Eierhäuschen und Werkhalle, vielleicht noch eine Verkehrsfläche dazu, Abstellflächen für Fahrzeuge? Eine freie Fläche am Westeingang mit Fahrradstellplätzen?
Der Plänterwald darf durch den geplanten Spreepark nicht dezimiert werden!


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